Interview mit Matthias Süß (Polyband) in Textform

In der am 6. Juli 2021 veröffentlichten Folge 67 von Miauz Genau! ist Matthias Süß zu Gast, der als Produkt- und Marketingmanager bei der Polyband Medien GmbH für die Veröffentlichung von Pokémon auf DVD und Blu-ray mitverantwortlich ist. Im Interview Special „Polybands Poké-Pläne“ spricht Dominik mit ihm über die bisherigen Pokémon-Veröffentlichungen des Labels, die Produktionsabläufe hinter den einzelnen Ausgaben, kreative Entscheidungen bei Gestaltung und Ausstattung sowie die Zusammenarbeit und Lizenzabstimmung mit The Pokémon Company. Außerdem gibt Matthias einen Ausblick auf weitere geplante Veröffentlichungen.

Auf dieser Seite findest du das Gespräch als redaktionell aufbereitetes Transkript zum Nachlesen. Die Podcast Episode bleibt die vollständige Originalfassung, diese Textversion dient als ergänzende Möglichkeit, das Interview in Ruhe zu lesen, bestimmte Stellen wiederzufinden oder einzelne Aussagen leichter nachzuschlagen.

Da das Interview in Textform eine beachtliche Länge hat, ist es hier in ein Akkordeon-Element eingeklappt.

Dominik:
Was ist Polyband, wer bist du und was machst du dort?

Matthias Süß:
Mein Name ist Matthias Süß. Ich arbeite bei der Polyband Medien GmbH in München. Wir sind ein DVD-Label, ein Kinolabel und ein Filmverleih mit einer sehr langen Tradition. Das Unternehmen gibt es seit weit über 50 Jahren. Wir veröffentlichen DVDs und Blu-rays, bieten Video-on-Demand-Inhalte an und bringen Filme ins Kino. Zu unseren Produkten zählt unter anderem das gesamte Pokémon-Franchise auf DVD und Blu-ray. Wir veröffentlichen aber auch viele andere Programme. Zuletzt haben wir beispielsweise sehr erfolgreich die HBO-Serie „Chernobyl“ herausgebracht. Wir haben also einen sehr bunten Blumenstrauß an unterschiedlichen Produkten.

Ich arbeite als Produktmanager. Das bedeutet, dass ich im Wesentlichen für das Marketing und für die Produkte selbst verantwortlich bin. Ein großer Schwerpunkt meines Arbeitsbereiches ist Pokémon.

Dominik:
Wie sieht der Arbeitsalltag eines Produktmanagers in einem Medienunternehmen aus? Was ist dein tägliches Brot?

Matthias Süß:
Das ist ein sehr vielfältiges Arbeitsumfeld mit einem relativ großen Aufgabenbereich. Meistens beginnt alles mit dem Lizenzeinkauf. Wir sehen uns auf internationalen Messen und Märkten um und prüfen, welche Filmrechte verfügbar sind.

Wir sind ein Independent-Label. Zwar gehören wir mit der Splendid Medien AG zu einem integrierten Medienkonzern, aber im Unterschied zu den großen Major-Studios wie Universal oder Paramount haben wir keine umfangreichen Hollywood-Verträge. Deshalb ist es für uns teilweise etwas schwieriger, an bestimmte Lizenzen zu gelangen. Es werden aber so viele Filme, Serien und Animes produziert, dass wir uns die Perlen heraussuchen können, von denen wir glauben, dass sie kommerziell erfolgreich sein könnten.

Uns interessiert vor allem die Home-Entertainment-Auswertung. Wir veröffentlichen DVDs und Blu-rays, bieten Inhalte digital und im Streaming an und bringen, wenn es möglich ist, Filme ins Kino. Kino ist allerdings immer ein etwas riskantes Geschäft. Man glaubt vielleicht an einen Film und hält ihn für gut, weiß aber trotzdem nicht, ob er sein Publikum finden wird. Gerade bei unbekannteren oder kleineren Filmen muss man sehr viel Marketing betreiben. Deshalb ist Kino mit einem gewissen Risiko verbunden. Wir machen es dennoch und sind beispielsweise im Bereich der Naturdokumentationen besonders groß. Polyband steht für die großen BBC-Dokumentationen, angefangen bei „Planet Erde“, das wahrscheinlich fast jeder kennt oder von dem zumindest fast jeder schon einmal gehört hat.

Am Anfang steht also der Einkauf der Rechte. Danach beginnt der Produktmanagementprozess, der schließlich dazu führt, dass eine DVD oder Blu-ray im Laden, in einem Onlineshop, bei Amazon, MediaMarkt oder einem anderen Händler liegt und von den Fans gekauft werden kann.

Dazwischen passiert sehr viel. Es gibt Gespräche mit den Rechteinhabern und Produzenten über das Produkt und das Marketing. Artworks, Poster und Plakate müssen gestaltet werden. Auch die gesamte Verpackung einer DVD muss entwickelt und mit den verschiedenen Parteien abgestimmt werden. Dabei geht es um Fragen wie: Ist das Logo korrekt? Stimmt die Copyright-Zeile? Ist der Text richtig? Stimmt die Inhaltsangabe? Dürfen die verwendeten Bilder eingesetzt werden? Dabei spielen viele lizenzrechtliche Aspekte eine Rolle.

Die Verpackung ist für uns und für die Kunden sehr wichtig. Man möchte ein schönes Produkt in der Hand halten und sich am Cover erfreuen. Manche Menschen kaufen eine DVD auch wegen einer besonders gelungenen Gestaltung. Dazu kommen Sonderverpackungen wie Steelbooks oder Verpackungen im Stil alter VHS-Kassetten, die wir auch bei Pokémon umgesetzt haben. Je aufwendiger eine Verpackung ist, desto komplizierter sind die Prozesse. Solche Verpackungen sind teurer und haben andere Produktions- und Lieferzeiten. Deshalb muss man sehr weit im Voraus planen.

Anschließend müssen die DVD oder Blu-ray geauthort und das Master erstellt werden. Das ist ein technischer Prozess. Danach geht das Master ins Presswerk und wird dort vervielfältigt. Die Hauptbestandteile eines Produktes sind also die Verpackung und die Disc. Hinzu kommen möglicherweise Booklets, Figuren oder andere Beilagen, die jeweils wieder eigene Produktionsprozesse mit sich bringen.

Auf der anderen Seite stehen die Marketingaufgaben. Wir sprechen mit Fans darüber, was sie sich wünschen. Die Fans wenden sich ebenfalls an uns. Wir stimmen uns mit Händlern, Medienpartnern und Zeitungen ab. Auch die Synchronisation ist ein großes Thema. Wir sind auf Messen unterwegs und produzieren Trailer, Videos und teilweise Bonusmaterial.

Das Ziel besteht immer darin, dass die DVD, Blu-ray oder digitale Veröffentlichung am geplanten Veröffentlichungstag verfügbar ist. Dann drückt man natürlich die Daumen, dass genügend Menschen erreicht werden und sich die Kosten wieder einspielen. Niemand ist vor einem Flop geschützt. Deshalb braucht man auch einige Leuchtturmprodukte, die besonders erfolgreich sind. Bei Pokémon haben wir bereits sehr viel im Katalog, und die Produkte funktionieren gut. Deshalb machen wir dort gern weiter. Es wird sicherlich noch einiges kommen.

Dominik:
Die erste Pokémon-Veröffentlichung von Polyband erschien am 24. August 2018 mit „Pokémon: Der Film – Du bist dran!“, dem 20. Pokémon-Kinofilm. Wie kam es zu der Entscheidung, Pokémon in das Portfolio aufzunehmen?

Matthias Süß:
Das ist inzwischen fast drei Jahre her. Wir waren damals in einer Situation, in der wir uns ein Stück weit neu erfinden wollten. Wir haben uns überlegt, welche Produkte wir künftig veröffentlichen und in welche Richtung sich der Markt entwickelt.

Dabei kamen wir zu dem Schluss, dass wir wieder verstärkt Animes veröffentlichen sollten. Polyband hatte bereits eine kleine Tradition in diesem Bereich und beispielsweise „Dragon Ball“ herausgebracht. Es hatte also schon einige Animes bei uns gegeben, aber damals entschieden wir uns, wieder stärker in diesen Markt einzusteigen.

Wir knüpften Kontakte und nutzten unsere vielfältigen Verbindungen innerhalb der Medienbranche. Einer kannte jemanden, der wiederum jemand anderen kannte, und so erhielten wir verschiedene Tipps. Schließlich kamen wir mit The Pokémon Company in Kontakt.

Die Gespräche waren sehr angenehm. Natürlich wollte man uns zunächst kennenlernen. Polyband war dort noch nicht bekannt. Bei einem der größten Franchises der Welt spricht man anfangs vielleicht etwas anders miteinander, weil das gegenseitige Vertrauen noch nicht vorhanden ist. Das Kennenlernen verlief aber sehr gut. Wir äußerten großes Interesse daran, Pokémon auf DVD und Blu-ray zu veröffentlichen.

Zu dieser Zeit gab es einige Veränderungen bei den Vertriebswegen von The Pokémon Company. Wir kamen genau im richtigen Augenblick. Das war ungefähr zu dem Zeitpunkt, als der 20. Pokémon-Film veröffentlicht wurde. Er war kurz zuvor im Rahmen eines Kinoevents gezeigt worden. „Du bist dran!“ passte sehr gut als Ausgangspunkt, weil der Film die Ursprungsgeschichte von Pokémon noch einmal aufgreift. Dieser Film wurde für uns zum Startschuss.

Irgendwann kam mein Chef zu mir und sagte: „Matthias, du machst jetzt Pokémon.“ Ich fand das großartig und begann, mich intensiv damit zu beschäftigen. Außerdem sprach ich viel mit unserem Vertrieb, der dafür verantwortlich ist, die Discs in die verschiedenen Märkte in Deutschland zu bringen. Dort waren ebenfalls alle sofort begeistert.

Deshalb veröffentlichten wir nicht nur eine DVD und eine Blu-ray, sondern gleich vier unterschiedliche Ausgaben. Die Nachfrage war sehr gut. Es hatte zwar bereits Pokémon-Veröffentlichungen anderer Labels gegeben, aber wir sagten uns, dass wir noch mehr daraus machen könnten.

Wir veröffentlichten eine normale DVD, eine Blu-ray, ein Steelbook und sogar ein Mediabook. Ein Steelbook kann man nicht bei jedem Titel produzieren, weil dafür eine hohe Startauflage erforderlich ist. Je nach Anbieter liegen die Mindestauflagen beispielsweise bei 2.000, 4.000 oder 8.000 Exemplaren. Noch vielfältiger kann man ein Produkt kaum auf den Markt bringen. Das war unser Anfang mit Pokémon.

Dominik:
Wie habt ihr die bereits existierenden Pokémon-Veröffentlichungen anderer Labels und den teilweise sehr teuren Gebrauchtmarkt bewertet?

Matthias Süß:
Wir haben uns die Situation sehr genau angesehen. Der 20. Pokémon-Film war zu diesem Zeitpunkt neu und noch nicht anderweitig erhältlich. Bei den Titeln, die wir danach erwarben, war die Lage anders. Einige davon waren in Deutschland bereits veröffentlicht worden oder auf irgendeine Weise verfügbar gewesen.

Wir mussten deshalb strategisch entscheiden, welche Titel wir veröffentlichen. Dabei prüften wir, ob bestimmte Produkte noch neu im Handel erhältlich waren. Einige Filme wurden aufgrund einer anderen Lizenzsituation weiterhin von anderen Labels angeboten. Solche Titel kamen für uns zunächst nicht infrage, weil wir damit in direkter Konkurrenz zu bestehenden Produkten gestanden hätten.

Wir untersuchten außerdem, welche Pokémon-Veröffentlichungen sich in der Vergangenheit besonders gut oder schlecht verkauft hatten und welche Titel weiterhin gekauft wurden. Gerade die Filme 16 bis 19 waren teilweise noch bei einem anderen Label im Angebot und relativ günstig erhältlich. Deshalb waren sie für uns zunächst weniger interessant. Auf Grundlage dieser Analysen entschieden wir, mit welchen Veröffentlichungen wir weitermachen wollten.

Dominik:
Nach dem 20. Film folgten der 21. Film, „Pokémon: Verbünde dich mit Pikachu!“ und schließlich die ersten drei Kinofilme. Hat der Erfolg des ersten Produktes euch dazu ermutigt?

Matthias Süß:
Auf jeden Fall. Es war klar, dass wir den 21. Film, „Die Macht in uns“, veröffentlichen wollten. Wir hätten ihn auch gern ins Kino gebracht, aber das war nicht möglich.

Anschließend erschien die Live-Action-Verfilmung „Pokémon Meisterdetektiv Pikachu“ im Kino. Zu dieser Veröffentlichung hatte The Pokémon Company ein internationales Marketingpaket zusammengestellt. Dadurch landete „Pokémon: Verbünde dich mit Pikachu!“ bei uns auf dem Tisch. Auf der Verpackung befand sich auch ein Hinweis auf den Pikachu-Kinofilm. Die Veröffentlichung war Teil einer weltweiten Pikachu-Kampagne.

Bei den ersten drei Pokémon-Filmen waren wir zunächst etwas unsicher. Wir fragten uns, ob sich noch genügend Menschen für Filme interessieren würden, die ungefähr 20 Jahre alt waren. Darüber haben wir ausführlich diskutiert. Die Filme waren damals allerdings riesige Kinoerfolge gewesen. Der erste Film hatte mehr als drei Millionen Zuschauer. Auch die Verkaufszahlen der DVDs und sogar der VHS-Kassetten waren phänomenal. Deshalb waren wir schließlich überzeugt, dass wir diese Filme veröffentlichen mussten.

Hinzu kam, dass wir sie erstmals in Deutschland auf Blu-ray und damit in HD herausbringen konnten. Das war für viele Fans etwas Besonderes. Sie mussten nicht mehr auf ihre alten DVDs zurückgreifen, sondern konnten die Filme in einer besseren Bildqualität sehen.

Dominik:
Sind die ersten drei Kinofilme bis heute eure verkaufsstärksten Pokémon-Filme?

Matthias Süß:
Ja, absolut. Der erste Film funktioniert meiner Einschätzung nach am besten, aber auch der zweite und dritte Film laufen sehr gut. Das sind die Titel, die besonders stark nachgefragt werden. Dabei spielt sehr viel Nostalgie eine Rolle.

Dominik:
Zu den damaligen Kinovorführungen gehörten auch die Pikachu-Kurzfilme. Warum sind diese Vorfilme auf euren Veröffentlichungen nicht enthalten?

Matthias Süß:
Das ist für uns eine schwierige Situation. Wir werden auf allen möglichen Kanälen immer wieder gefragt, wo diese Kurzfilme sind. Teilweise erhalten wir sogar Ein-Sterne-Bewertungen, weil sie nicht enthalten sind.

Wir haben wirklich alles versucht, um die Vorfilme zu bekommen. Sie sind für uns aber nicht lizenzierbar. Dabei handelt es sich um Prozesse innerhalb von The Pokémon Company, die auch wir nicht vollständig verstehen. Ich glaube allerdings, dass diese Vorfilme inzwischen weltweit nicht mehr neu lizenziert werden.

Vor 20 Jahren war möglicherweise noch etwas mehr möglich. Vielleicht wurde damals nicht jede Veröffentlichung genauso streng geprüft. Die aktuelle Situation ist jedoch eindeutig: Wir erhalten die Rechte an diesen Vorfilmen nicht und können sie deshalb leider nicht veröffentlichen.

Dominik:
Wie wird grundsätzlich entschieden, welche Inhalte auf einer DVD, Blu-ray oder Sonderedition enthalten sind? Unterscheidet sich Pokémon dabei von anderen Titeln in eurem Portfolio?

Matthias Süß:
Bei Pokémon lizenzieren wir den Film oder die Serie in der deutschen Sprachfassung. Die englische Sprachfassung erhalten wir gewissermaßen als Bonus-Track. Darüber hinaus bekommen wir keine weiteren Inhalte oder Bonusmaterialien. Auch die japanische Sprachfassung ist für uns nicht lizenzierbar.

Auf der einen Seite haben wir deshalb relativ wenig zusätzliches Material. Auf der anderen Seite besteht die Serie aus sehr vielen Folgen, sodass natürlich trotzdem eine große Menge an filmischem Inhalt vorhanden ist.

Grundsätzlich sind Bonusmaterialien sowohl für uns als Label als auch für die Fans sehr wichtig. Sie bieten Hintergrundinformationen zu Filmen und Serien, an die man auf anderem Wege oftmals nicht gelangt. Dazu gehören Making-ofs, Audiokommentare von Regisseuren und andere Einblicke in die Produktion. Solche Inhalte bekommt man häufig ausschließlich auf einer DVD oder Blu-ray. Dadurch entsteht ein großer Mehrwert. Bei anderen Lizenzen versuchen wir deshalb immer, so viel Bonusmaterial wie möglich zu erhalten. Bei Pokémon ist die Situation schwieriger.

Dominik:
Wie viele Freiheiten habt ihr bei den Covern und Artworks der regulären Pokémon-Veröffentlichungen?

Matthias Süß:
Das ist unterschiedlich und mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Alles, was wir gestalten oder lokalisieren, spielen wir an The Pokémon Company zurück. Das geht in einen sogenannten Approval-Prozess und muss dort freigegeben werden. Erst danach dürfen wir es verwenden. Es findet also immer ein Kommunikationsprozess statt.

Wir haben einige Vorgaben, die wie ein Korsett wirken, gleichzeitig aber auch bestimmte Freiheiten. Das lässt sich nicht pauschal beantworten.

Beim ersten Pokémon-Film hatte es einige Jahre zuvor bereits eine Veröffentlichung mit einem anderen Cover gegeben. Dieses ältere Motiv war etwas wilder und zeigte mehr Figuren. Wir verwendeten dagegen das internationale Artwork, das deutlich schlichter gestaltet war. Auch die Cover des zweiten und dritten Films sind relativ schlicht. Diese Motive wurden uns so geliefert, und wir mussten sie entsprechend verwenden.

Dabei sind zwei Dinge entscheidend. Zunächst dürfen wir nur Materialien verwenden, die wir von The Pokémon Company erhalten. Wir können nicht einfach Bilder aus dem Internet nehmen. Alles muss lizenzrechtlich geklärt sein. Außerdem müssen die gelieferten Grafiken so aufgebaut sein, dass wir die einzelnen Elemente für die deutsche Veröffentlichung bearbeiten können. Auf unseren Verpackungen befinden sich beispielsweise das FSK-Logo und ein deutscher Titelschriftzug. Diese Elemente unterscheiden die Veröffentlichungen der einzelnen Länder.

Meistens erhalten wir die Artworks so, dass wir die entsprechenden Bestandteile bearbeiten können. In der Regel sind wir aber dazu angehalten, das gelieferte Hauptmotiv zu verwenden. Bei bestimmten Projekten könnten wir auch ein eigenes Cover gestalten. Dafür dürften wir allerdings nur das Figuren- und Bildmaterial verwenden, das uns zur Verfügung gestellt wurde.

Das funktioniert nicht immer optimal. Häufig bekommen wir zwar freigestellte Charaktere, aber keine hochauflösenden Standbilder aus dem Film. Wir können deshalb Collagen aus Figuren und Hintergründen erstellen, haben aber nur eingeschränkte Möglichkeiten, mit Filmszenen zu arbeiten.

Bei den Frontcovern halten wir uns deshalb im Wesentlichen an die gelieferten Daten. Auf der Rückseite sind wir etwas freier. Dort haben wir inzwischen einen einheitlichen Look entwickelt. Außerdem achten wir darauf, dass die seitlichen Ansichten der Verpackungen im Regal gut zueinanderpassen.

Bei den Texten gibt es deutlich weniger Spielraum. The Pokémon Company achtet sehr genau darauf, was dort steht. Wir dürfen nicht einfach ein Wort hinzufügen. Es wird sogar darauf geachtet, dass „Legendäre Pokémon“ mit einem großen L geschrieben wird.

Gelegentlich weisen wir The Pokémon Company auf einen möglichen Fehler hin. Als wir mit der Veröffentlichung der dritten Staffel begannen, meldete sich ein Fan bei mir. Er erklärte, dass ein Text, den wir veröffentlicht hatten, inhaltlich nicht stimmen könne und eine Figur im Deutschen anders heiße. Wir hatten diesen Text genau so erhalten. Ich sprach daraufhin mit The Pokémon Company und schlug vor, einen neuen Text zu schreiben. Dort sagte man mir, ich solle selbst nichts Neues verfassen. Stattdessen wurde uns eine korrigierte Fassung geliefert. Ich war sehr froh über den Hinweis des Fans, denn sonst hätten wir möglicherweise einen falschen Text auf der Rückseite gehabt.

Bei einigen Sonderveröffentlichungen hatten wir etwas mehr Freiheit. Das betrifft vor allem Produkte, die in dieser Form international nicht existierten, beispielsweise bestimmte Bundles oder unsere Verpackungen im Stil alter VHS-Kassetten.

Teilweise entsteht eine eigene Gestaltung aber auch aus der Notwendigkeit heraus. Bei der dritten Staffel erhielten wir keinen Zugriff auf die internationalen Cover, die andere Labels verwendet hatten. Deshalb sieht unser Artwork anders aus und ist gewissermaßen einzigartig. Wir gestalteten es selbst mit den Figuren, die uns für diese Staffel zur Verfügung gestellt wurden, und ordneten Ash und seine Begleiter entsprechend an.

Dominik:
Gibt es konkrete Regeln dafür, wie die Figuren auf einem Cover dargestellt werden dürfen?

Matthias Süß:
Es gibt einige Vorgaben darüber, was erlaubt ist und was nicht. Pikachus Ohren dürfen beispielsweise nicht abgeschnitten werden. Sie sollen auf dem Motiv möglichst immer vollständig zu sehen sein. Für den Schweif gilt diese konkrete Regel meines Wissens nicht. Bei anderen Figuren gibt es keine Vorgabe, dass nur ein bestimmter Prozentsatz des Körpers abgebildet werden darf. Einige Posen sind vermutlich ebenfalls nicht erlaubt, aber die Regel mit Pikachus Ohren ist besonders eindeutig.

Dominik:
Wie läuft die Entwicklung freierer Sonderprodukte wie Limited Editions ab, wenn trotzdem alles freigegeben werden muss?

Matthias Süß:
Am Anfang war das besonders schwierig. Gleich bei unserer ersten Veröffentlichung sagte ich, dass ich ein Mediabook produzieren wollte. Ich glaube, die Verantwortlichen wussten zunächst gar nicht, was ein Mediabook ist. Deshalb mussten wir erst einmal erklären, wie ein solches Produkt aussieht.

Dann hieß es, dass die Freigabe mindestens sieben bis neun Monate dauern würde. Das war für uns ein Schock, weil wir das Produkt bereits drei Monate später veröffentlichen wollten. Man plant also ein Produkt und erfährt dann, dass man sehr lange Vorlaufzeiten für die Prüfung einrechnen muss.

Die größte Schwierigkeit betraf jedoch die Texte. Ein Mediabook lebt von seinem Booklet. Wir durften aber keine eigenen Texte schreiben, und The Pokémon Company konnte uns keine geeigneten Texte zur Verfügung stellen. Deshalb füllten wir das Booklet damals mit Bildmaterial.

Wir haben mehrfach darüber nachgedacht, möglicherweise alle Pokémon-Filme als Mediabooks zu veröffentlichen. Dabei würden wir allerdings erneut vor der Frage stehen, womit wir die Booklets inhaltlich füllen können.

Das alles geschah ganz am Anfang unserer Zusammenarbeit mit The Pokémon Company. Damals mussten wir erst gegenseitiges Vertrauen aufbauen. Inzwischen ist das Verhältnis etwas entspannter. Wenn ich heute mit einem Sonderwunsch komme, wird manchmal gelassener damit umgegangen.

Das erste Mediabook funktionierte wirtschaftlich nicht so gut, wie ich es mir gewünscht hatte. Vielleicht interessieren sich Pokémon-Fans weniger für Mediabooks. Deshalb haben wir diesen Weg zunächst nicht weiterverfolgt. Für die Zukunft wären weitere Mediabook-Sondereditionen aber grundsätzlich denkbar.

Wir haben außerdem zwei Arten von Steelbooks veröffentlicht. Eines erschien zum 20. Film. Ein weiteres enthielt die ersten drei Kinofilme.

Intern verwenden wir für die Filme übrigens meistens Abkürzungen. Wir sagen nicht jedes Mal „Pokémon: Der Film – Du bist dran!“, sondern sprechen beispielsweise von M20. Das M steht für Movie und die Zahl für den jeweiligen Film. Entsprechend nennen wir die anderen Filme M19, M18 oder M1. Bei den Staffeln verwenden wir Abkürzungen wie S3.

Das Steelbook mit den Filmen M1 bis M3 war eine Zeit lang exklusiv bei Amazon erhältlich und wurde anschließend auch für den gesamten Handel freigegeben.

Darüber hinaus entwickelten wir zwei Editionen im Stil von VHS-Kassetten. Einige andere Studios hatten ähnliche Produktlinien bereits umgesetzt. Damit spielt man auf die Retroerfahrung an und spricht Menschen an, die Videokassetten noch selbst erlebt haben.

Die Verpackung sieht wie eine alte Videokassette aus. Es handelt sich nicht um dasselbe Material, aber die äußere Gestaltung orientiert sich daran. Das passt sehr gut zu Pokémon, weil die Filme früher tatsächlich auf VHS veröffentlicht wurden.

Eine Edition enthielt die ersten beiden Filme, eine weitere den 20. und 21. Film. Diese Produkte waren sehr hochwertig und entsprechend teuer in der Herstellung. Sie waren exklusiv bei MediaMarkt erhältlich.

Auf Messen wurden sie zu einem echten Blickfang. Bei der AnimagiC standen immer wieder Fans an unserem Stand, nahmen die Verpackungen in die Hand und glaubten zunächst, wir würden tatsächlich VHS-Kassetten verkaufen. Obwohl auf der Verpackung „Blu-ray“ stand, mussten wir vielen Menschen erklären, dass sich darin Blu-rays befinden. Bei der zweiten Edition brachte ich deshalb einen sehr großen Blu-ray-Aufkleber auf der Vorderseite an, damit keine Verwechslungen mehr auftraten.

Dominik:
In eurem Katalog folgen auf die ersten drei Filme direkt die Filme acht und neun. Warum fehlen die Filme vier bis sieben?

Matthias Süß:
Das ist eine Lücke, die wir sehr gern schließen möchten. Momentan bestehen allerdings noch lizenzrechtliche Probleme. Wir müssen warten, bis bestimmte Lizenzlaufzeiten enden oder die Rechte wieder verfügbar werden.

Diese Filme hätten auf unserer Prioritätenliste sehr weit oben gestanden. Wir möchten sie so schnell wie möglich veröffentlichen, gerade weil sie teilweise kaum noch erhältlich sind oder auf dem Gebrauchtmarkt zu sehr hohen Preisen gehandelt werden. Wir würden den Fans gern eine bessere Preis- und Produkterfahrung bieten.

Aktuell können wir mit diesen Filmen noch nicht planen. Für die nähere Zukunft möchte ich eine Veröffentlichung aber nicht ausschließen.

Dominik:
Die Filme acht und neun waren zuvor noch nie auf DVD oder Blu-ray erschienen, obwohl sie für die Ausstrahlung bei RTL II synchronisiert worden waren. Wie reagierte The Pokémon Company auf eure Anfrage?

Matthias Süß:
Das war völlig unkompliziert. Auch wir hatten uns gefragt, warum diese Filme noch nie veröffentlicht worden waren. The Pokémon Company sagte einfach, dass wir die Rechte erwerben könnten und man über die Umsetzung sprechen könne. Dabei gab es keine Probleme.

Dominik:
Ihr habt euch entschieden, wieder stärker in den Animebereich einzusteigen, und dafür die Marke Polyband Anime gegründet. Welche Strategie verfolgt ihr damit, insbesondere in den sozialen Medien?

Matthias Süß:
Wenn man sich stärker im Animebereich engagieren möchte, muss man das auch als Label sichtbar machen. Deshalb gründeten wir die Marke Polyband Anime mit dem roten Logo.

Dazu gehört selbstverständlich eine aktive Präsenz auf Instagram und Facebook. Pokémon eignet sich dafür besonders gut und nimmt auf unseren Kanälen einen großen Raum ein. Wir beschäftigen uns dort aber auch mit „Shin Chan“ und anderen Themen.

Beim Pokémon-Marketing konzentrieren wir uns stark auf soziale Medien. Dort veröffentlichen wir Trailer und teilen neue Informationen mit den Fans. Die Kanäle sind im Laufe der Zeit gut gewachsen, und wir möchten diese Entwicklung fortsetzen.

Dominik:
Müssen auch die Clips und Trailer, die ihr dort veröffentlicht, von The Pokémon Company freigegeben werden?

Matthias Süß:
Ja. Häufig verwenden wir die Originaltrailer. Gerade die älteren Trailer sind sehr charmant, weil sie noch in einem Stil produziert wurden, den man heute kaum noch sieht. Dort gibt es beispielsweise einen Sprecher, der den Filmtitel vorliest. Je älter die Pokémon-Trailer sind, desto unterhaltsamer finde ich sie.

The Pokémon Company achtet vor allem sehr genau auf Logos, Titel und Copyright-Hinweise. In den Trailern sind oft Einblendungen enthalten, die bereits fest in das Material eingebrannt sind. Obwohl es sich um das Originalmaterial handelt, das wir direkt von The Pokémon Company bekommen haben, erhalten wir manchmal die Rückmeldung, dass ein Copyright-Hinweis oder Logo geändert werden müsse.

Dann erkläre ich, dass wir nicht in das Material eingreifen können, solange uns nicht die vollständigen offenen Daten zur Verfügung gestellt werden. Sobald das deutlich wird, darf das Material meistens unverändert verwendet werden. Die Richtlinien und Copyright-Angaben ändern sich im Laufe der Zeit, aber grundsätzlich wird alles abgestimmt.

Wir haben bereits einige schöne Kampagnen umgesetzt. Das damalige Jahr stand im Zeichen des 25-jährigen Pokémon-Jubiläums. Dazu gab es viele internationale Veranstaltungen und Aktionen. Wir feierten das Jubiläum auch auf unseren Kanälen und verlosten große Pokémon-Pakete. Solche Kampagnen gehören ebenfalls zu unserer Arbeit.

Dominik:
Mit der dritten Staffel seid ihr von den Filmen zur eigentlichen Fernsehserie gewechselt. Warum habt ihr mit Staffel drei begonnen und nicht mit der ersten Staffel?

Matthias Süß:
Wir überlegen natürlich ständig, welche Titel wir als Nächstes veröffentlichen können. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits fast alle Filme angefasst, die uns zur Verfügung standen. Deshalb stellte sich die Frage, wie es danach weitergehen sollte.

Die Veröffentlichung einer ganzen Staffel war ein kleiner Sprung ins kalte Wasser. Wir wussten im Vorfeld nicht genau, ob es wirtschaftlich sinnvoll sein würde. Ich setzte mich aber sehr dafür ein und sagte, dass wir die dritte Staffel ausprobieren sollten.

Die ersten beiden Staffeln waren in Deutschland bereits veröffentlicht worden. Ihre Verkaufszahlen waren gut, und Fans fragten uns immer wieder nach einer Fortsetzung. Deshalb entschieden wir uns für Staffel drei.

Die Veröffentlichung war zum Zeitpunkt des Interviews gerade erst auf den Markt gekommen, und ich war mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Auch die Kritiken waren positiv, und viele Fans bedankten sich bei uns. Offenbar haben wir damit ein tief sitzendes Bedürfnis erfüllt. Ich bin sehr glücklich über die Veröffentlichung.

Dominik:
Welche zusätzlichen Herausforderungen bringt eine komplette Staffel im Vergleich zu einem einzelnen Kinofilm mit sich?

Matthias Süß:
Dafür war einiges an Detektivarbeit erforderlich. Schon die Anzahl der Folgen ist enorm. Die dritte Staffel besteht aus mehr als 40 Episoden. Bei den folgenden Staffeln werden es sogar mehr als 50 oder 60 Folgen. Man muss deshalb sehr genau arbeiten.

Außerdem ist das Material relativ alt. The Pokémon Company stellte uns irgendwann die entsprechenden Dateien zur Verfügung. Zuvor sahen wir uns noch einmal die Veröffentlichungen der ersten und zweiten Staffel an, damit wir beim Look und bei der Aufbereitung möglichst einheitlich bleiben und keine Fehler machen.

Wir erhielten internationale Videomaster, deren deutsche Tonspur vermutlich von alten deutschen DigiBeta-Sendemastern stammte. Bei der Prüfung fielen uns mehrere Dinge auf. Die Episodentitel wurden auf Englisch eingeblendet, und am Ende fehlte der Karaoke-Teil. Wir wussten zunächst nicht, ob das so vorgesehen war. Bei den Veröffentlichungen der ersten und zweiten Staffel waren die Titel auf Deutsch und der Karaoke-Teil vorhanden.

Deshalb begannen wir zu recherchieren. Wir kauften auf eBay zunächst eine alte DVD aus der Hachette-Sammelreihe. Diese Sammlung bestand aus ungefähr 50 DVDs und ist inzwischen sehr selten. Auf der ersten gekauften Disc befanden sich nur drei Folgen, und wir zahlten ungefähr 30 Euro dafür. Dort sahen wir, dass der Karaoke-Teil und die deutschen Einblendungen tatsächlich vorhanden waren.

Da wir diese Materialien nicht von The Pokémon Company erhielten, kauften wir schließlich die gesamte Sammlung für ungefähr 300 Euro, obwohl uns nur ein Teil der Discs interessierte.

Anschließend kombinierten wir verschiedene Quellen. Die deutschen Titeleinblendungen und den Karaoke-Teil übernahmen wir aus den alten Veröffentlichungen. Für den Hauptteil der Episoden verwendeten wir das Material von The Pokémon Company. Außerdem gab es in der vermutlich von DigiBeta stammenden deutschen Tonspur einige Audioaussetzer, die wir ebenfalls korrigierten.

Auf der Video- und Tonseite mussten wir also einiges anpassen, um den Nutzern die bestmögliche Qualität auf DVD bieten zu können.

Auch die Verpackung musste neu gestaltet werden. Der eine oder andere hat sich vielleicht gefragt, warum auf unserem Cover nicht der deutsche Titel „Die Johto Reisen“, sondern der englische Schriftzug „The Johto Journeys“ steht. Der deutsche Schriftzug existierte entweder nicht mehr oder konnte von The Pokémon Company nicht gefunden werden. Wir durften ihn auch nicht selbst nachbauen, obwohl wir einen Vorschlag eingereicht hatten. Deshalb mussten wir das englische Logo verwenden.

Dominik:
Du möchtest an dieser Stelle etwas zu den kommenden Staffeln ankündigen?

Matthias Süß:
Wir sind mit der Veröffentlichung der dritten Staffel sehr zufrieden und möchten weitermachen. Deshalb werden wir noch in diesem Jahr die Staffeln vier und fünf veröffentlichen.

Wenn alles nach Plan läuft, erscheint die vierte Staffel im September und die fünfte Staffel Ende November. Das ist dann wirklich die volle Pokémon-Dosis. Staffel vier hat mehr als 50 Folgen und Staffel fünf sogar mehr als 60. Darauf können sich die Fans freuen.

Dominik:
Gibt es bei den angekündigten Staffeln vier und fünf noch Hürden hinsichtlich der verfügbaren Artworks und Materialien?

Matthias Süß:
Ich bin momentan mit einem australischen Kollegen im Austausch, der prüft, welche Materialien er uns zur Verfügung stellen kann. Dann werden wir sehen, wie wir weiterarbeiten. Ich bin grundsätzlich optimistisch. Wegen der großen Anzahl an Folgen ist es ein umfangreiches Projekt, aber ich denke, dass alles gut funktionieren wird.

Dominik:
Bei der dritten Staffel habt ihr euch für eine Softbox mit zusätzlicher Umverpackung entschieden. Könnten für die Staffeln später noch Sonderverpackungen oder Limited Editions erscheinen?

Matthias Süß:
Für solche Planungen ist es noch zu früh, weil die dritte Staffel erst seit kurzer Zeit erhältlich ist. Die Verpackung orientiert sich am Look der ersten beiden Staffeln. Es handelt sich nicht nur um eine einfache Softbox, sondern sie besitzt noch eine zusätzliche Umverpackung, die das Produkt etwas hochwertiger wirken lässt.

Ich finde diese Lösung sehr gelungen. Deshalb werden wir zunächst damit fortfahren. Weitere Planungen für Sondereditionen gibt es momentan nicht.

Dominik:
Gibt es noch etwas, das dir in diesem Zusammenhang besonders wichtig ist?

Matthias Süß:
Wir haben mehrfach über die Fans gesprochen. Wir sind sehr dankbar, dass es diese Community gibt und dass die Menschen immer wieder mit uns Kontakt aufnehmen und uns Hinweise geben. Wir versuchen, auf die Wünsche der Fans einzugehen, soweit es möglich ist. Diese enge Verbindung finde ich großartig, und dafür möchte ich mich bedanken.

Außerdem haben wir über einen Film noch nicht gesprochen, nämlich über den damals neuesten Film „Pokémon: Koko“. Wir haben ihn lizenziert und werden ihn veröffentlichen. Bis dahin muss man sich allerdings noch etwas gedulden. Wir planen die Veröffentlichung für April des nächsten Jahres.